Kooperationsstelle

Kooperationsstelle

Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften in Osnabrück

ARBEIT UND LEBEN Osnabrück arbeitet in einer Bürogemeinschaft mit der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften in Osnabrück zusammen.

Zu den Aufgaben und Zielen der Kooperationsstelle

Verbindungen schaffen - Dialog organisieren

Wissenschaftliche Erkenntnis verändert in immer rasanterem Tempo unsere Welt und damit unser Leben, unsere Arbeit, unser Miteinander. Die Gewerkschaften vertreten die Interessen der Menschen in der Arbeitswelt und haben somit die Aufgabe, an der Gestaltung der Gesellschaft mitzuwirken. Kooperationsstellen fungieren als wichtige Vermittler, Bindeglieder oder Schnittstellen zwischen Hochschulen und Gewerkschaften: sie organisieren den Dialog zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt, so dass beide Seiten voneinander lernen und profitieren können. Sie verbessern die Verständigung, indem sie einerseits aktuelle Forschungsergebnisse in die Arbeitswelt transferieren und andererseits dafür sorgen, dass die Interessen und Probleme der Arbeitnehmer in der Wissenschaft stärkere Beachtung finden.

Die Kooperationspartner

In Osnabrück haben sich fünf Kooperationspartner über eine Kooperationsvereinbarung zusammengeschlossen: Universität und Fachhochschule Osnabrück mit der Außenstelle Lingen, die Universität Vechta, der DGB Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt und die Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Nds. e.V.

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In Osnabrück wurde erstmals am 23. Februar 1995 eine Kooperationsvereinbarung zwischen Hochschulen und Gewerkschaften geschlossen, in deren Tradition noch heute die Arbeit der Einrichtung statt findet. Durch Beitritte und Auflösungen von Kooperationspartnern wurde die Vereinbarung mehrfach geändert. Die aktuelle Vereinbarung gilt seit dem 1. September 2006.

Arbeitsschwerpunkt "Europäische Integration"

Seit Beginn der Kooperationsstellenarbeit ist in den gemeinsamen Vereinbarungen das Thema „Europäische Integration" als Arbeitsschwerpunkt festgelegt. Innerhalb dieses Themenfeldes haben insbesondere die Europäische Wirtschafts-, Sozial- , Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik, die Entwicklung der Arbeitsbeziehungen und die „Europäisierung der Gewerkschaften" einen herausgehobenen Stellenwert. Mit der Beteiligung an EU-Projekten sowie der Organisation von Vortragsreihen, Workshops und Tagungen bringt die Kooperationsstelle diese Themen in einen konstruktiven „Wissenschaft-Praxis-Dialog". Die seit dem Jahr 2000 unter der Überschrift „Forum für soziale Gerechtigkeit in Europa" durchgeführten Jahrestagungen (jeweils im November) sind ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit.

Arbeitsschwerpunkt „Sozialpolitik und Europa"

Mit der Organisation eines Arbeitskreises (Arbeitskreis Forum) und eines sozialpolitischen Netzwerkes (Osnabrücker Sozialkonferenz -OSK -) , der Durchführung entsprechender regionaler Netzwerkkonferenzen (OSK) sowie der Vortragsreihe „Armut, Reichtum und Verteilung" stellt die Kooperationsstelle neben dem „Wissenschaft-Praxis-Dialog" auch die Beziehung zwischen regionaler Sozialpolitik und Europäischer Integration her.

Arbeitsschwerpunkt „Studierendenarbeit"

Fester Bestandteil der Kooperationsstellenarbeit waren und sind besondere Angebote für Studierende. Sie bieten die Möglichkeit sich aktiv einzubringen (Arbeitskreise, Veranstaltungen), sein Wissen über die eigene Disziplin hinaus zu vertiefen oder sich über berufliche Möglichkeiten nach dem Studium zu orientieren. Realisiert werden die Angebote in enger Zusammenarbeit mit dem Hochschulinformationsbüro (hib) der Osnabrücker Gewerkschaften, der gewerkschaftlichen Studierendengruppe und der Stipendiaten-Gruppe der Hans Böckler Stiftung.

Weitere Beispiele aus unsere Arbeit

  • Wir arbeiten im Netzwerk der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften Niedersachsen und in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kooperationsstellen (BAG) mit.
  • Wir vermitteln ExpertInnen aus der Wissenschaft in die Arbeitswelt und umgekehrt.
  • Wir geben die Schriftenreihe „KooperationsScripte" mit wichtigen Beiträgen aus der Kooperationsstellenarbeit heraus.
  • Wir erarbeiten spezielle Publikationen zu Projekt- oder Tagungsthemen und beteiligen uns mit Beiträgen an anderen Fachpublikationen.
  • Wir entwickeln Weiterbildungs- und Beratungsangebote für Betriebs- und Personalräte sowie gewerkschaftlichen Funktionsträgern.
  • Wir beraten Studierende über Möglichkeiten und Antragsverfahren eines Stipendiums bei der Hans Böckler Stiftung, leisten Hilfestellung bei Abschlussarbeiten zu arbeitnehmerorientierten Themen und vermitteln Praktika-Plätze beim DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften.

Der Kooperationsbeirat

Die Arbeit der Kooperationsstellen wird durch einen paritätisch zwischen Hochschulen und Gewerkschaften besetzten Beirat begleitet. Die Sitze im Beirat verteilen sich auf alle Kooperationspartner entsprechend ihrer Größe. Das Gremium legt die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit fest, diskutiert wichtige organisatorische Fragen, beschließt den jährlichen Finanzplan und nimmt den Jahresbericht des Leiters der Kooperationsstelle entgegen. Über die Aufgaben des Beirates haben sich die Kooperationspartner in der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung verständigt. Der Beirat wählt aus seiner Mitte zwei gleichberechtigte Vorsitzende, welche die Bereiche Hochschulen und Gewerkschaften repräsentieren.